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Mittelfranken

Bayerische Pflanzen des Jahres 2026 in Bechhofen getauft

Gleich zwei Pflanzen des Jahres 2026 wurden am Donnerstag, 23.04.2026 in der Gärtnerei Höhn in Bechhofen getauft. Zum Auftakt des „Tags der offenen Gärtnereien“, der am Wochenende bayernweit stattfand, übernahm Diana Burkel, Spitzenköchin aus Nürnberg und bekannt aus dem Bayerischen Fernsehen, die Patenschaften für die Pflanze des Jahres „Feenstaub“ und die Genusspflanze des Jahres „Lilli Waldberry“.

von AfELF Fürth-Uffenheim erschienen am 27.04.2026
Diana Burkel (Mitte) mit den Betriebsinhabern Peter Höhn und Petra Höhn. © AfELF Fürth-Uffenheim
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Peter Höhn, Betriebsinhaber und Obermeister der Gartenbaugruppe Westmittelfranken, freute sich über die zahlreich erschienenen Gäste in seinem Betrieb. Die Gärtnerei Höhn kann auf eine 125-jährige Familiengeschichte zurückblicken. Gegründet im Jahr 1900 als Gemüsebaubetrieb, bietet die heutige Gärtnerei ein umfangreiches Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen aus der Eigenproduktion, Gemüse- und Kräuterpflanzen sowie Zimmerpflanzen, Schnittblumen und Freilandpflanzen an. Höhn wies darauf hin, dass die regionalen Gärtnereien bekannt seien für ihre gute Qualität, hochwertige Produkte und die Weitergabe von Fachwissen an die Kunden. Nachhaltiges Arbeiten und Regionalität seien den Gärtnern ebenfalls wichtig.

Diana Burkel tauft Pflanze und Genusspflanze des Jahres

Besonders herzlich begrüßte Höhn die Taufpatin Diana Burkel. Als Köchin in der Spitzengastronomie besitzt Burkel einen „essbaren Garten“ und freute sich deshalb vor allem über die Patenschaft für die in diesem Jahr erstmalig gekürte „GenussPflanze“ des Jahres. Mit einem Gläschen Sekt taufte sie die beiden Pflanzen des Jahres 2026 auf die Namen „Feenstaub“ und „Lilli Waldberry“. „Erdbeeren mit Quark sind meine Lieblingsspeise. Im Restaurant verarbeite ich sie aber auch gerne zu Erdbeer-Rahmeis und Sorbet“, sagte Burkel. Sie habe ihr Hobby zum Beruf gemacht und bilde heute junge Köche in der Region aus. Das Handwerk sei enorm wichtig für die folgenden Generationen – denn „Handwerk hat einen goldenen Boden“, so Burkel. Dies gelte sowohl in der Gastronomie als auch in den Gärtnereien.

Bezaubernde Farbenpracht

Mit dem „Feenstaub“ als bayerischer Pflanze des Jahres 2026 zieht ein echtes Blütenwunder in Gärten und auf Balkone ein. Das pink-rosa gemusterte Zauberglöckchen (Calibrachoa) begeistert mit einer üppigen Blütenfülle, die den ganzen Sommer über anhält – ganz ohne aufwendige Pflege. Die Pflanze ist vielseitig einsetzbar (www.pflanze-des-jahres.de).

Bayerische Genusspflanze des Jahres

Wer Erdbeeren liebt, wird von „Lilly Waldberry“ begeistert sein. Diese besondere Sorte wurde aufgrund ihres außergewöhnlich intensiven Aromas zur Genusspflanze des Jahres gekürt. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung verschiedenster Waldbeeren – süß, fruchtig und besonders vielseitig. Weitere Informationen findet man unter www.genusspflanze-des-jahres.de.

Startschuss für den Verkauf in den Gärtnereien

Erhältlich sind die beiden Pflanzen des Jahres 2026 ab dem „Tag der offenen Gärtnerei“ am letzten April-Wochenende. Zum Start in die Saison bieten dann über 200 Mitgliedsbetriebe des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes das Zauberglöckchen „Feenstaub“ und die Erdbeere „Lilly Waldberry“ an.

Welche Mitgliedsbetriebe sich an der Aktion beteiligen, kann man auf den Internetseiten www.pflanze-des-jahres.de und www.genusspflanze-des-jahres.de nachlesen.

Die Abteilung Gartenbau des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim unterstützt die Aktion beratend.

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