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Bayern

Sonniger Saisonstart

Für den „Tag der offenen Gärtnerei“ und den Saisonstart der bayerischen Gärtner ist das gegenwärtige sonnige Wetter ein Segen: Es lockt die Kunden ins Freie und von dort nicht selten direkt in die Gärtnereien.

von Bayrischer Gärtnereiverband erschienen am 30.04.2026
Verzaubert vom Feenstaub: Bürgermeister Rudolf Teplitzky, Ulla Baumer (Inhaberin der Gärtnerei Baumer), Bernd Fischer (Bezirksvorsitzender für die Oberpfalz im BGV), Taufpate Staatsminister Albert Füracker sowie Reiner Steinhilber (Vorsitzender der Einzelhandelsgärtner im BGV). © Ines Fischer
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Rund 70 Betriebe beteiligten sich am landesweiten „Tag der offenen Gärtnerei“ und eröffneten damit Ende April offiziell die Saison. Weitere Veranstaltungen folgten in den ersten Maitagen.

Neben den Pflanzenneuheiten boten die teilnehmenden Gärtnereien Führungen, Fachvorträge, Kinderaktionen und gastronomische Angebote. Unter dem Motto „Magie des Moments“ setzten die Betriebe auf emotionale Erlebnisse und die unmittelbare Verbindung zur Natur. Ziel ist es, die Bedeutung regional produzierter Pflanzen erlebbar zu machen und neue Kundengruppen anzusprechen.

Zwei Pflanzen ziehen Gartenfreunde an

Im Mittelpunkt der diesjährigen Saison stehen zwei besondere Pflanzen: Bei der „Pflanze des Jahres“ entschieden sich Bayerns Gärtner mit der Calibrachoa für eine klassische Beet- und Balkonpflanzengattung, jedoch mit einem außergewöhnlichen Blütenmuster: Die Blüten weisen innen ein dunkles Pink auf, einen violettfarbenen Ring und einen rosa Rand. Wie Feenröckchen sehen diese Blüten aus – einer der Gründe, warum die Pflanze den Namen „Feenstaub“ erhielt. Außerdem kann man ihr durchaus magische Fähigkeiten zuschreiben: Ihre Blütenfülle sorgt ohne Zweifel den ganzen Sommer für gute Laune und lässt Sorgen in alle Windrichtungen verfliegen.

Bereits seit gut zehn Jahren gibt es in Bayern jährlich ein „Gemüse des Jahres“. Die Aktion wurde nun erweitert. So stellen die beteiligten Gärtnereien dieses Jahr erstmals eine „Genuss-Pflanze des Jahres“ vor. Das Rennen machte mit ‘Hummi Praline’ die schmackhafteste Erdbeere, die die Jury verkosten konnte. Da sie nicht nur außergewöhnlich süß, sondern nach den verschiedensten Früchten des Waldes schmeckt, erhielt sie den Kosenamen „Lilly Waldberry“. Ein edler Genuss, den man nicht im Supermarkt und auch nicht am Erdbeerstand kaufen kann. Wer diesen Geschmack genießen möchte, muss die Pflanzen in den eigenen Garten oder auf den heimischen Balkon holen.

Öffentlichkeitswirksame Pflanzentaufen

Es hat bereits Tradition: Unmittelbar vor dem Saisonstart und dem „Tag der offenen Gärtnerei“ präsentieren die bayerischen Gärtnereien ihre „Pflanze des Jahres“ – und dieses Jahr erstmals auch die „Genuss-Pflanze des Jahres“. Mit öffentlichkeitswirksamen Pflanzentaufen werden die beiden Stars des Jahres vorgestellt und von prominenten Paten getauft. In fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke fiel mit solchen Auftaktveranstaltungen der Startschuss für die Saison:

  • In Niederbayern übernahm Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die Patenschaft für beide Pflanzen.
  • In der Oberpfalz taufte Finanzminister Albert Füracker das Zauberglöckchen „Feenstaub“.
  • In Unterfranken übernahm Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer erstmals die Rolle der Taufpatin.
  • In Oberbayern traten Blütenkönigin Anika Domes und Erdbeerkönigin Franziska Haindl gemeinsam als Patinnen auf.
  • In Mittelfranken war Fernsehköchin Diana Burkel Taufpatin.
Fernsehköchin Diana Burkel, bekannt aus dem Bayerischen Rundfunk, war gerne Taufpatin für die Erdbeere „Lilly Waldberry“ ebenso wie für den „Feenstaub“ - darüber freute sich Petra Höhn von Blumen Höhn in Bechhofen.
Fernsehköchin Diana Burkel, bekannt aus dem Bayerischen Rundfunk, war gerne Taufpatin für die Erdbeere „Lilly Waldberry“ ebenso wie für den „Feenstaub“ - darüber freute sich Petra Höhn von Blumen Höhn in Bechhofen. © AELF Fürth-Uffenheim
Geschickt legte Bundeslandwirtschafts-minister Alois Rainer als Taufpate selbst Hand an, um ein Gefäß mit dem „Feenstaub“ zu bepflanzen. Unterstützt wurde er von Betriebsinhaber Roland Öller (links) und dem Präsidenten des BGV, Hermann Berchtenbreiter (ganz rechts).
Geschickt legte Bundeslandwirtschafts-minister Alois Rainer als Taufpate selbst Hand an, um ein Gefäß mit dem „Feenstaub“ zu bepflanzen. Unterstützt wurde er von Betriebsinhaber Roland Öller (links) und dem Präsidenten des BGV, Hermann Berchtenbreiter (ganz rechts). © Andrea Prankl, AELF Abensberg-Landshut
Zwei Hoheiten als Taufpatinnen in Oberbayern: Blütenkönigin Anika Domes und die bayerische Erdbeerkönigin Franziska Haindl tauften den „Feenstaub“ und die „Lilly Waldberry“ in der Gärtnerei Birkl in Jetzendorf-Hirschenhausen.
Zwei Hoheiten als Taufpatinnen in Oberbayern: Blütenkönigin Anika Domes und die bayerische Erdbeerkönigin Franziska Haindl tauften den „Feenstaub“ und die „Lilly Waldberry“ in der Gärtnerei Birkl in Jetzendorf-Hirschenhausen. © BGV
Premiere als Taufpatin: Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer zeigt Freude an ihrem Amt, hier unterstützt von (von links): Bürgermeister Michael Sedelmeyer, Betriebsinhaber Hans Joachim Steger und dem unterfränkischen Bezirksvorsitzenden Christoph Schlereth.
Premiere als Taufpatin: Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer zeigt Freude an ihrem Amt, hier unterstützt von (von links): Bürgermeister Michael Sedelmeyer, Betriebsinhaber Hans Joachim Steger und dem unterfränkischen Bezirksvorsitzenden Christoph Schlereth. © Verena Trost, AELF Kitzingen-Würzburg
Eine Veranstaltung, die alle Generationen anspricht: Vom Kleinkind bis zur Seniorin genießen alle Altersstufen die Magie der Pflanzen, wie hier bei Blumen Baumeister im Großraum München.
Eine Veranstaltung, die alle Generationen anspricht: Vom Kleinkind bis zur Seniorin genießen alle Altersstufen die Magie der Pflanzen, wie hier bei Blumen Baumeister im Großraum München. © BGV
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