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Umfrage

Wie steht’s bei Ihnen um den Pflanzenschutz?

Der Pflanzenschutz ist ein wichtiger Baustein in der Produktion von Obst, Gemüse und Zierpflanzen. Im Betriebsalltag rückt er vor allem dann in den Fokus, wenn akute Befallssituationen auftreten und wirksame Gegenmaßnahmen fehlen oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

von Franziska Gelbke erschienen am 02.02.2026
Von links: Franziska Gelbke, Dr. Mira Lehberger, Prof. Dr. Kai Sparke und Dr. Ute Vogler freuen sich auf eine möglichst rege Beteiligung an ihrer Umfrage zum Pflanzenschutz. © privat
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Wie herausfordernd diese Situationen sein können, zeigte sich im Jahr 2025 deutlich, etwa beim starken Auftreten von Blattläusen an Salat und der Weißen Fliege an Kohl oder beim Auftreten und Bekämpfen verschiedener Pilzkrankheiten. Solche Befallsspitzen führen zu einem hohen Schädlingsdruck und gefährden die wirtschaftlich erfolgreiche Produktion heimischer Pflanzen und pflanzlicher Produkte in guter Qualität. Gleichzeitig mussten 2025 besonders häufig Notfallzulassungen genutzt werden, was deutlich macht, dass es an regulär zugelassenen Pflanzenschutzmitteln mangelt und immer häufiger eine Notfallsituation festgestellt wurde. Zudem sind weitere bewährte Wirkstoffe ersatzlos vom Wegfall bedroht.

Das Julius Kühn-Institut – Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und urbanem Grün und von der Hochschule Geisenheim University - Professur für Gartenbauökonomie möchte Ihre praktischen Erfahrungen gezielt aufnehmen. Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Arbeitsgruppe Pflanzenschutz im Gartenbau intensiv mit diesen Fragen beschäftigt, angestoßen durch das „Maßnahmenpapier Zukunft Gartenbau“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Vertreter aus Bund, Ländern, Verbänden, Wissenschaft und Praxis haben dabei gemeinsam diskutiert, nach bestehenden Ansätzen und Lösungen gesucht und erste Lösungsansätze erarbeitet.

Mit der aktuellen Umfrage möchte das Team direkt von Ihnen erfahren, wo es im Pflanzenschutz hakt, welche Kulturen betroffen sind und wo Sie Handlungsbedarf sehen. Ihre Rückmeldungen sind entscheidend, um eine wissenschaftliche und datenbasierte Grundlage für die tatsächlichen Probleme der Praxis zu erstellen. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 10 bis 15 Minuten und ist bis zum 15. März 2026 möglich.

Abgefragt werden einige grundlegende Angaben zum Betrieb, beispielsweise, ob im Gewächshaus oder im Freiland produziert wird und ob ökologisch oder konventionell gewirtschaftet wird. Außerdem geht es um Ihre Erfahrungen mit der Verfügbarkeit und Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln sowie mit alternativen Pflanzenschutzmaßnahmen.

Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmenden attraktive Weinpräsente verlost. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt und ausschließlich anonym ausgewertet. Die Ergebnisse der Umfrage werden nach Abschluss in den gärtnerischen Fachmedien veröffentlicht.

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