
ZVG fordert, CO2-Bepreisung für den Gartenbau auszusetzen
Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage fordert der Zentralverband Gartenbau (ZVG), die nationale CO2-Bepreisung für den Gartenbau auszusetzen. Energiemaßnahmen aus dem Koalitionsvertrag müssten zügig angepackt werden.
von ZVG erschienen am 12.03.2026„Die Betriebe im Gartenbau stehen ohnehin unter massivem Kostendruck. Wenn nun Diesel und Dünger innerhalb weniger Wochen deutlich teurer werden, trifft das viele Unternehmen in einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Situation“, erklärt ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.
„Auch wenn die Bundesregierung derzeit keinen finanziellen Spielraum für Entlastungsprogramme sieht, dann erwarten wir zumindest, dass zusätzliche Belastungen für unsere Betriebe zeitnah vom Tisch kommen“, betont Kähler-Theuerkauf.
Union und SPD hätten sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, die Anforderungen im Energieeffizienzgesetz auf die EU-Vorgaben zu reduzieren und die Landwirtschaft – und damit auch den Gartenbau – aus dem EU-Emissionshandel auszunehmen. Hier müsse gehandelt werden.
Analog müssten Landwirtschaft und Gartenbau aus der nationalen CO2-Bepreisung ausgekoppelt werden. Der energieintensive Unterglas-Gartenbau leide bereits seit Jahren unter der CO2-Bepreisung innerhalb des nationalen Emmissionshandels. Hier bestehe ein unmittelbarer Hebel, um die Situation der überwiegend klein- und mittelständischen Gartenbaubetriebe spürbar zu entlasten.











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