
Ressourcen schonen und Insekten schützen
Heimische Insekten brauchen heimische Wildstauden mit ihren Blüten und Blättern zum Arterhalt. Das zeigte Friedhelm Strickler, Wildstauden Strickler, an einprägsamen Beispielen bei der Wintertagung des Bunds deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) am 12. Februar 2026 in Grünberg auf.
von ZVG/BdS erschienen am 21.02.2026So ist der Frühlingsscheckenfalter etwa spezialisiert und fliegt nur auf Primula elatior. Der Siedlungsraum wird laut Strickler ein zunehmend bedeutender Ort für Insekten. Daher plädiert Strickler für einen Anteil von zwei Dritteln Wildpflanzen in den Anlagen. Eine gesicherte Herkunft der Wildstauden ist auch im Interesse der Staudengärtner, zeigte die Diskussion. Ein Konzept soll vom BdS erarbeitet werden.
Der Klimawandel fördert Wassermangel ebenso wie Überflutungsschäden, erläuterte Markus Baumgärtner von der Landwirtschaftskammer NRW. Ein mehrstufiges Bewässerungssystem in Gartenbaubetrieben könne beide Gefahren minimieren und Wasser sowie Dünger einsparen.
Bianca Theiner vom Baumschulberatungsring Weser Ems, stellte den Staudengärtnern den Quartier-Manager vor, ein kostengünstiges und pragmatisches Konzept zur Planung und Aufzeichnung von Pflanzenschutzmaßnahmen. Hiermit können auch Düngemaßnahmen mit aufgezeichnet und Spritzpläne erstellt werden.
Die nächste Wintertagung des Bunds deutscher Staudengärtner findet vom 9. bis 11. Februar 2027 statt.











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