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Netzwerk der Europäischen Gartenbaulehrer

Fachlehrer trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Budapest

Vom 7. bis 11. April 2026 versammelten sich über 60 Fachlehrkräfte aus 17 europäischen Staaten zum 18. „European Horticulture Teachers Seminar“ in Budapest. Die Veranstaltung, organisiert von der Vereinigung der Europäischen Gartenbaulehrer (www.hortiteach.eu) in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Agrarbildungszentrum KMASZC, zeigte, dass internationale Kooperation das Fundament einer modernen Berufsbildung ist.

von Andrea Maria Schulz, Fachschule Laimburg/Italien erschienen am 25.04.2026
Über 60 Gartenbaulehrer aus 17 Europäischen Ländern trafen sich in Budapest. © Vereinigung der Europäischen Gartenbaulehrer
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„Wir sind sehr stolz, dass unsere Arbeitsgemeinschaft weiterhin wächst. Wenn über 60 Multiplikatoren aus ganz Europa zusammenkommen, erreicht die Innovation tausende Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Herkunftsländern“, betont die im Amt bestätigte Präsidentin Andrea Schulz.

Innovationsimpulse: Von KI bis High-Tech

Das Programm spiegelte die Transformation des Gärtnerberufs wider. Neben dem Besuch traditionsreicher und hochmoderner Betriebe – von spezialisierten Baumschulen bis zum Japanischen Garten der Varga Márton Schule – wurden auch die neuen Herausforderungen zur Digitalisierung thematisiert. In Workshops erarbeiteten die Lehrkräfte, wie Künstliche Intelligenz (KI) die internationale Kommunikation vereinfachen kann und wie durch strategische Erasmus-Partnerschaften der Austausch von Auszubildenden noch effizienter gestaltet wird.

Vorgestellt wurde das Projekt „HortiExpert“ mit innovativen Lernmaterialien. Durch von Lehrkräften entwickelte QR-Codes kann Pflanzenwissen nun noch einfacher und zielgruppenspezifisch abgerufen werden – ein wichtiger Schritt, um die Digitalisierung im Gartenbauunterricht praxisnah umzusetzen. Dynamische „1-Minuten-Pitches“ boten eine gute Grundlage, um europäische Partnerschulen für länderübergreifende Erasmusprojekte zu finden.

Nachwuchsförderung im Fokus

Ein Kernstück des Netzwerks ist die Förderung junger Talente. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem nächsten Großereignis: Dem 11. Europäischen Berufswettbewerb der jungen Gärtnerinnen und Gärtner, der vom 30. Juni bis 4. Juli 2026 in Bielsko-Biala/Polen ausgetragen wird. Das Treffen in Budapest diente hierbei als wichtige Abstimmungsplattform für die europäischen Trainer.

Stabiler Vorstand für die Zukunft

Die Generalversammlung bestätigte die Kontinuität des Verbands: Präsidentin Andrea Schulz wurde in ihrem Amt bestätigt. Neu in das Führungsgremium gewählt wurde Karin Wald-Westphal, die künftig ihre Expertise in die internationale Vorstandsarbeit einbringen wird.

Die Vereinigung der Europäischen Gartenbaulehrer (EU-Horticulture-Teacher.asbl) vernetzt Bildungsexperten über Ländergrenzen hinweg, um die Qualität der gartenbaulichen Ausbildung in Europa auf höchstem Niveau zu sichern.

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