Technik auf der IPM 2026
Modular, vernetzt, automatisiert
Weniger große Maschinen, mehr digitale Konzepte: Die IPM 2026 zeigte im Technikbereich einen strukturellen Wandel. Physisch präsentierte Anlagen werden seltener, modulare Systeme, Automatisierung, Sensorik und digitale Zwillinge rücken in den Vordergrund. Zwischen Weiterentwicklungen bewährter Komponenten und spezialisierten Nischenlösungen offenbarte sich ein klarer Trend zur Effizienzsteigerung, Prozesskontrolle und Risikominimierung im Produktionsgartenbau. Der folgende Überblick ordnet die wesentlichen technischen Neuheiten ein.
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Auffällig war die weiter rückläufige Zahl ausgestellter Originalmaschinen. Statt realer Maschinen oder kompletter Gewächshauskonstruktionen wurden häufig nur Videos von Anlagen und Installationen gezeigt. Die unmittelbare Anschauung und haptische Erfahrung der Technik entfiel damit vielfach – eine Entwicklung, die bereits auf der Greentech-Messe in Amsterdam zu beobachten war. Wellplatte mit erhöhtem Rotlichtanteil Neue Gewächshaustypen wurden nicht vorgestellt, wohl jedoch neue Bedachungsmaterialien. Bei der französischen Firma Ondex SA, Chevigny-Saint-Sauveur, seit Langem im Gartenbau etabliert, war eine rötliche PVC-Wellplatte mit der Bezeichnung Ondex-BIO2 HP OPTI RED ausgestellt. Diese Platte nutzt die Frequenzverschiebung im...



