
Landesgartenschau Ellwangen 2026 eröffnet
Mit der Eröffnung der Landesgartenschau in Ellwangen ist ein 26 Hektar großes Areal als neuer Natur- und Erlebnisraum zugänglich. Die Schau gilt als Impulsgeber für Stadtentwicklung, ökologische Aufwertung und gesellschaftlichen Dialog.
von LGS Ellwangen erschienen am 25.04.2026Am 24. April 2026 wurde die Landesgartenschau Ellwangen offiziell eröffnet. Nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase präsentiert sich das Gelände entlang der Jagst als neu gestalteter Freiraum mit Parkanlagen, Ausstellungsbereichen und vielfältigen Nutzungsangeboten. Die Veranstaltung läuft bis zum 4. Oktober 2026 und richtet sich an ein breites Publikum aus den Bereichen Freizeit, Kultur und Umweltbildung.
Zentrale Elemente der Maßnahme sind die Umwandlung vormals versiegelter oder wenig genutzter Flächen sowie die ökologische Aufwertung der Jagst durch Renaturierungsmaßnahmen. Der Fluss wurde in einen naturnahen Verlauf zurückgeführt und ist nun wieder zugänglich.
Das Gelände gliedert sich in mehrere Themenbereiche, darunter ein urban geprägter Brückenpark, ein Veranstaltungsbereich im Stadtpark sowie naturnahe Zonen im Auenpark. Die Investitionen in Höhe von über 85 Millionen Euro werden von kommunaler Seite als langfristiger Beitrag zur Stadtentwicklung bewertet. Neben neuen Grünflächen entstanden auch ergänzende Infrastrukturen wie Veranstaltungsorte, Freizeitangebote und touristische Einrichtungen.
Im Rahmen der Eröffnung betonten Vertreter aus Politik und Planung die Bedeutung von Landesgartenschauen als Instrument zur nachhaltigen Stadt- und Landschaftsentwicklung.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hob hervor, dass entsprechende Projekte zur Steigerung der Lebensqualität und zur ökologischen Transformation urbaner Räume beitragen.
Begleitet wird die Schau von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm mit mehreren tausend Einzelterminen, die Themen wie Klimawandel, Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Wandel aufgreifen. Die Landesgartenschau versteht sich damit nicht nur als temporäres Event, sondern als Plattform für langfristige Impulse in Planung und Nutzung öffentlicher Räume.












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