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Torfminderung

Pflanzenqualität hat Priorität

Über neueste Erkenntnisse aus der Forschung zum Torfersatz berichteten Projektmitarbeitende im Rahmen der von der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) initiierten Online-Workshopreihe „Torfminderung – eine Branche im Wandel“ Anfang Dezember.
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Die Palette der Ersatzstoffe ist groß. Sie reicht von Reisspelzen über Kokosfasern bis zu Rindenhumus und Holzfasern.
Die Palette der Ersatzstoffe ist groß. Sie reicht von Reisspelzen über Kokosfasern bis zu Rindenhumus und Holzfasern.GMH/IVG
Die Reihe ist Teil der Torfminderungsstrategie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und wird von der FNR koordiniert. Die FNR fördert derzeit über 40 Projekte zur Torfminderung mit einem Fördervolumen von über 35 Mio. Euro. Klar ist: Der Torfeinsatz im Gartenbau muss deutlich reduziert oder ganz vermieden werden. Die anfängliche Euphorie nach guten Ergebnissen bei bis zu 50 % Torfersatz weicht mittlerweile jedoch etwas – denn ein vollständiger Torfverzicht ist für die meisten Kulturen bislang nur mit Qualitätseinbußen realisierbar. „Forschung ist kein Selbstzweck, sondern muss in der Praxis Wirkung entfalten“, sagte ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf. Der Gartenbau benötige ökologisch und ökonomisch...
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