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Grüne Woche 2026

Blumenhallenempfang im „Babylon Garden“

Mit dem traditionellen Blumenhallenempfang ist am 15. Januar 2026, dem Vorabend der Grünen Woche 2026, der offizielle Startschuss für den Gartenbau auf der Messe gefallen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Grünen Branche folgten der Einladung des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) und Landgard in die Blumenhalle auf dem Berliner Messegelände.

von ZVG/Landgard erschienen am 21.01.2026
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, hier unterwegs mit ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf, zeigte sich beeindruckt von der Blumenhalle, die in diesem Jahr unter dem Motto Babylon Garden steht. © ZVG/Rafalzyk
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Mehr als 800 Gäste folgten der Einladung von ZVG und Landgard zum Blumenhallenempfang.
Mehr als 800 Gäste folgten der Einladung von ZVG und Landgard zum Blumenhallenempfang. © ZVG/Rafalzyk

Unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“ setzt die Landgard-Initiative „1000 gute Gründe“ zum 100. Jubiläum der Grünen Woche in der Blumenhalle ein eindrucksvolles Zeichen. Die Inszenierung verbindet das Flair der Zwanziger Jahre mit einer aufwendig gestalteten Gartenlandschaft und bildet damit einen emotionalen Auftakt für die Messe. Bereits vor dem ersten offiziellen Messetag bot die Blumenhalle auf rund 3.000 Quadratmetern einen ersten Höhepunkt: 35.000 Frühjahrsblüher, ein Mini-Wald mit mehr als 30 Bäumen sowie zahlreiche ikonische Elemente der Zwanziger Jahre schufen einen stimmungsvollen Rahmen für Austausch, Begegnung und Inspiration.

In ihrer Ansprache hob ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf die besondere Bedeutung des Jubiläums hervor. Hundert Jahre Grüne Woche stünden auch für hundert Jahre Gartenbau – geprägt von Unternehmergeist, Fachwissen, Leidenschaft und Verantwortung. Viele Betriebe würden bis heute als Familienunternehmen geführt und prägten die Struktur der Branche. Entscheidend sei, dass Politik den passenden Rahmen setze und den Unternehmen wieder mehr Handlungsspielräume ermögliche. Dann könne auch unter schwierigen Bedingungen neuer Aufbruch entstehen.

Landgard-Vorstand Moritz Krannich betonte in seiner Begrüßung die Rolle der Blumenhalle als Bühne für das wichtige Frühjahrsgeschäft. Ziel sei es, Menschen für Blumen und Pflanzen zu begeistern und Lust auf den eigenen Garten, Balkon oder frühlingshafte Dekoration zu machen. Gleichzeitig unterstrich er die Stärke der Grünen Branche, wenn viele engagierte Akteure gemeinsam wirken. Kreativität, Einsatz und Leidenschaft seien ihr Fundament – doch sie stehe aktuell auch unter Druck: sinkende Nachfrage und steigende Produktionskosten verlangten dem Markt viel ab. Umso wichtiger sei der Zusammenhalt, denn nur gemeinsam ließen sich die aktuellen Herausforderungen bewältigen.

Der Blumenhallenempfang bestätigte damit erneut seine Bedeutung als zentraler Branchentreffpunkt und als Schaufenster für Leistungsfähigkeit, Kreativität und Zukunftsorientierung des deutschen Gartenbaus.

Von links: ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer, Bert Schmitz, Aufsichtsrat Blumen & Pflanzen Landgard, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf und Landgard-Vorstände Moritz Krannich und Christoph Klöpper.
Von links: ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer, Bert Schmitz, Aufsichtsrat Blumen & Pflanzen Landgard, Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf und Landgard-Vorstände Moritz Krannich und Christoph Klöpper. © ZVG/Rafalzyk
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