
Countdown zur Eröffnung
Ein Jahr vor dem Start der Internationalen Gartenausstellung hat der offizielle Countdown begonnen. Die dezentrale Großveranstaltung soll Impulse für Stadtentwicklung, Ökologie und die grüne Branche setzen.
von IGA Ruhrgebiet 2027 erschienen am 25.04.2026Mit dem „Tag der IGA“ am 23. April 2026 ist der Countdown zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) Ruhrgebiet 2027 gestartet. Auftakt bildeten ein Baustellenfest in Duisburg sowie Führungen an den fünf Zukunftsgarten-Standorten in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland. Parallel begann der Vorverkauf für Dauerkarten.
Die IGA Ruhrgebiet 2027 öffnet am 23. April 2027 und umfasst neben fünf zentralen Zukunftsgärten mehr als 60 Parks, Gärten und Landschaftsräume sowie zahlreiche lokale Projekte. Insgesamt beteiligen sich 53 Kommunen an der dezentral organisierten Ausstellung.
Nach Angaben der Landesregierung soll die IGA wichtige Impulse für die ökologische, gesellschaftliche und städtebauliche Entwicklung der Region setzen. Im Fokus stehen Fragen zur zukünftigen Nutzung urbaner Räume sowie zur Rolle von Grünflächen für die Lebensqualität.
Auch aus Sicht der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat die Veranstaltung eine besondere Dimension: Die IGA Ruhrgebiet 2027 gilt als eines der größten und komplexesten Projekte dieser Art, mit breiter Beteiligung kommunaler und privater Akteure. Ziel ist es, die Transformation des Ruhrgebiets hin zu einer stärker begrünten Industrieregion zu unterstützen.
Schaufenster für die grüne Branche
Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung sind die gärtnerischen Beiträge. Dazu zählen unter anderem Themengärten, Wechselflorflächen, Stauden- und Gehölzkonzepte sowie 27 Blumenhallenschauen in Dortmund und Duisburg. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Wettbewerbe, etwa im Garten- und Landschaftsbau, in der Friedhofsgärtnerei sowie in verschiedenen pflanzenbaulichen Disziplinen.
Die IGA dient zugleich als Präsentationsplattform für die grüne Branche. Landschaftsarchitektinnen und -architekten, Gartenbaubetriebe, Baumschulen sowie Floristikbetriebe sind an Planung und Umsetzung beteiligt. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen, Gestaltungskonzepte und berufliche Perspektiven einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren, um die Baustellen bis zur Eröffnung in Ausstellungsflächen zu überführen. Bereits jetzt entstehen an vielen Standorten dauerhafte Anlagen, die über das Veranstaltungsjahr hinaus genutzt werden sollen.












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