Familie Evert, Lietzow
Karl Foerster im Blut
Dierk Evert ist Gärtner in dritter Generation. Großvater Friedrich hatte ein Faible für Alpenveilchen und war Mitbegründer von Fleurop, Vater Friedrich-Karl brachte die Ostseeküste mit Rhododendren zum Blühen. Sein Sohn hat die Leidenschaft für einen Beruf geerbt, für den zu allen Zeiten nach Karl Foerster „ein Leben viel zu kurz ist".
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Die Vergangenheit passt zwischen zwei Pappdeckel. Vorsichtig blättert Dierk Evert die ersten Seiten eines dicken Fotoalbums auf. Es erzählt die ungewöhnliche Geschichte einer Dynastie, die kein blaues Blut, sondern einen grünen Daumen hat. Wir sehen: sorgfältig sortierte Zeitungsausschnitte, vergilbte Visitenkarten mit verschnörkelter Schrift, die Fotografie eines würdig dreinblickenden Herrn. „Das ist mein Großvater", sagt Dierk Evert. Den leisen Stolz in seiner Stimme versteckt er hinter einem norddeutsch-nüchternen Kopfnicken. Dabei hat der 70-jährige Garten- und Landschaftsarchitekt allen Grund, stolz auf sich und seine Familiengeschichte zu sein. Spiegelt sie doch nicht nur die hartnäckige Liebe zu einem Beruf, den der berühmte...
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