
Tausende am Breitscheidplatz
Die Schlange in Berlin war mehrere hundert Meter lang und reichte von der Nordseite der Gedächtniskirche entlang der Budapester Straße rund um den Block bis zurück zur Südseite der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Anlass war ein eintägiger Pop-up-Garten, der 50.000 Tulpen zum Anschauen und Selbstpflücken anbot.
von TPN/GPP erschienen am 25.03.2026Organisiert wurde die Veranstaltung am 14. März 2026 von der Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), der über 400 niederländische Gärtner angehören, in Zusammenarbeit mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Es handelte sich um den zweiten „TulipDay“ in Berlin. Die Veranstaltung wird als niederländisches Geschenk ausgerichtet und soll den Beginn des Frühlings markieren sowie über den Tulpenanbau in den Niederlanden informieren.
Mehrere Tausend Menschen nahmen teil. Teilweise warteten Besucher bis zu zwei Stunden, um einen kostenlosen Strauß mit zehn selbst gepflückten Tulpen zu erhalten.
Bei der offiziellen Eröffnung sprachen die niederländische Botschafterin in Deutschland, Hester Somsen, der Präsident von Tulpen Promotie Nederland, Arjan Smit, sowie Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey.
Arjan Smit erklärte, mit dem TulipDay solle der Frühling in Deutschland eingeleitet werden. Er verwies zudem auf die Bedeutung des niederländischen Tulpenanbaus. Franziska Giffey bedankte sich für die Bereitstellung der Tulpen.
Die Niederlande gelten als weltweit größter Exporteur von Tulpen. Zu den wichtigsten Abnehmerländern zählen Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Polen.
Im Anschluss wurde der Pop-up-Garten für die Besucher geöffnet. Die Anlage war am selben Morgen aufgebaut worden. Am Eingang erhielten die Gäste eine Papiertüte und konnten daraus zehn Tulpen auswählen und selbst pflücken.
Der Andrang war hoch, dennoch verlief die Ausgabe geordnet. Innerhalb weniger Stunden waren alle Tulpen verteilt und der Breitscheidplatz leerte sich wieder. Laut Veranstalter stieß das Angebot sowohl vor Ort als auch in den Medien und sozialen Netzwerken auf breite Resonanz.











Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Artikel kommentierenSchreiben Sie den ersten Kommentar.