
Jungmarktgärtner treffen sich in Luxemburg
Hohe Flächenkonkurrenz, teure Pacht und ein Mindestlohn von 15,63 Euro: Beim Treffen der Jungmarktgärtner vom 19. bis 22. März 2026 wurde schnell klar, dass es der Gemüsebau in Luxemburg schwer hat.
von ZVG/BfG/Junge Marktgärtner erschienen am 17.04.2026Angebaut wird überwiegend im Freiland – der geschützte Anbau in Gewächshäusern ist aktuell noch unterrepräsentiert. Der Selbstversorgungsgrad beträgt bei Erdbeeren, Zwiebeln oder Tomaten gerade einmal ein Prozent, bei Gurken bleibt noch ein halber und bei Paprika tendiert er gegen null.
Gleichzeitig bietet das wohlhabende Großherzogtum mit rund 680.000 Einwohnern einen attraktiven Markt für regionale, hochwertige Produkte. In Zusammenarbeit mit Vermarktern wie La Provençale und mit politischer Unterstützung entstehen so trotz schwieriger Rahmenbedingungen neue Perspektiven.
Neben dem Gemüsebau standen auch andere Betriebsformen im Fokus: von einer großen Biogasanlage über den breit aufgestellten Familienbetrieb Weis Colpach AGRICOL bis hin zum Lohnunternehmen Reiff mit beeindruckendem Maschinenpark.
Das jährliche Frühjahrstreffen der Jungmarktgärtner ermöglicht jungen Betriebsleitern, über Ländergrenzen hinweg Einblicke zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und praxisnah Netzwerke zu stärken.









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