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Potsdam-Bornim

Generationswechsel bei der Foerster Stauden GmbH

Die Foerster Stauden GmbH stellt die Weichen für die Zukunft: Nach jahrzehntelangem, engagiertem Wirken übergibt Wolfgang Härtel die Leitung des traditionsreichen Unternehmens an seinen Sohn Henryk Härtel. Mit diesem Generationswechsel setzt die Gärtnerei ein starkes Zeichen für Kontinuität, Verantwortung und Weiterentwicklung.

von Stauden Ring erschienen am 21.01.2026
Wolfgang Härtel mit seinem Sohn Henryk Härtel. © Yasmina Aust
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Wolfgang Härtel ist seit über 50 Jahren in der Potsdamer Gärtnerei tätig, damals noch unter dem Namen „VEB Bornimer Staudenkulturen.“ Mit einer Handvoll ehemaliger Mitarbeiter blieb Wolfgang Härtel in den turbulenten Wendejahren dem Betrieb treu und gründete 1993 mit dem bereits verstorbenen Gerd Berthe die Foerster Stauden GmbH. Durch seinen unermüdlichen Einsatz, sein umfangreiches Pflanzenwissen und seinen Anspruch an gärtnerische Exzellenz konnte die Gärtnerei ihrem Ruf als eine der renommiertesten Staudengärtnereien im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus wieder gerecht werden.

Neben seinem Engagement für den Bund deutscher Staudengärtner und als Vorsitzender des Beirats für Ausstellungsfragen der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft, ist Wolfgang Härtel auch Gründungsmitglied des Stauden Rings.

Heute steht Foerster Stauden für lebendige Gartenkultur, langlebige und standortgerechte Staudensortimente sowie für eine enge Verbindung von Tradition und zeitgemäßem Gärtnern. Die Gärtnerei ist ein wichtiger Impulsgeber für Gartenliebhaber, Planer sowie für den Garten- und Landschaftsbau und trägt zur Weitergabe gärtnerischen Wissens bei.

Staudengärtnermeister Henryk Härtel ist mit dem Betrieb, seinen Werten und seiner Philosophie aufgewachsen und bringt zugleich neue Perspektiven und Ideen für die Zukunft mit. Ziel ist es, Foerster Stauden behutsam weiterzuentwickeln, den Gedanken Foersters zu bewahren und zugleich offen für neue Wege zu sein.

Neben der Ausbildung, die nach 30 Jahren Pause wieder aufgenommen wurde, entstand im Jahr 2025 auf einer Fläche von 3.500 m² eine neue Sichtungsfläche. Diese soll Privatkunden sowie Fachpublikum Beispiele aufzeigen, dass es auch in Zeiten des Klimawandels Staudensorten gibt, die mit wenig Pflege funktionieren und gleichzeitig ästhetisch ansprechend sind.

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