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Betriebsführung

Junior und Senior als Doppelspitze

Die Eltern wünschen sich häufig, dass Sohn oder Tochter den Gartenbaubetrieb eines Tages übernehmen. Dieser Wunsch prägt die Kinder oft bereits während der Erziehung und beeinflusst ihre Berufswahl. Dennoch sollte das Lebensglück der Kinder höher gewichtet werden als die Weitergabe des Betriebs an die nächste Generation.
Veröffentlicht am
Familienbetrieb: Bei „Stauden Panitz“ arbeitet mittlerweile schon die dritte Generation. Gärtnermeister und Betriebsleiter Arno Panitz hat das „Gärtner-Gen“ weitergegeben und auch seinen Sohn Max für diesen Beruf begeistert. Arno Panitz selbst hat den 1960 von seinen Eltern gegründeten Betrieb bereits vor über 35 Jahren übernommen. „Stauden Panitz“ liegt in Rottenburg an der Laaber, rund 50 km südlich von Regensburg. Die idyllische und etwas abgeschiedene Lage am Waldrand ändert nichts daran, dass es sich um eine der wichtigsten Adressen der Branche handelt. Auf rund vier Hektar Fläche kultiviert die Familie Panitz mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Stauden für sämtliche Lebensbereiche.
Familienbetrieb: Bei „Stauden Panitz“ arbeitet mittlerweile schon die dritte Generation. Gärtnermeister und Betriebsleiter Arno Panitz hat das „Gärtner-Gen“ weitergegeben und auch seinen Sohn Max für diesen Beruf begeistert. Arno Panitz selbst hat den 1960 von seinen Eltern gegründeten Betrieb bereits vor über 35 Jahren übernommen. „Stauden Panitz“ liegt in Rottenburg an der Laaber, rund 50 km südlich von Regensburg. Die idyllische und etwas abgeschiedene Lage am Waldrand ändert nichts daran, dass es sich um eine der wichtigsten Adressen der Branche handelt. Auf rund vier Hektar Fläche kultiviert die Familie Panitz mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Stauden für sämtliche Lebensbereiche.GMH/Marion Nickig
Bewährt hat sich ein stufenweiser Rückzug des Seniors, bei dem Verantwortung schrittweise übertragen wird. Häufig fühlt sich der Seniorchef noch leistungsfähig und verschiebt die endgültige Übergabe. Das kann den Nachwuchs enttäuschen und birgt Risiken, etwa wenn gesundheitliche Probleme plötzlich eine Übergabe erzwingen. Ein über 65-jähriger Senior, der weiterhin die volle Verantwortung trägt, wird von außen zwar respektiert, aber auch kritisch gesehen. Eine Übergangsphase als „Doppelspitze“ kann gut funktionieren. Senior und Junior arbeiten dabei zunächst gemeinsam. Allerdings bringen beide Generationen unterschiedliche Prägungen mit, die Konfliktpotenzial bergen. Die reformorientierten Ideen des Nachfolgers und die Erfahrung des...
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