ZVG begrüßt Empfehlung für Vermittlungsausschuss
Bei der Reform der Berufsabschlüsse tut sich ein Lichtblick auf. Der federführende Bundesratsausschuss für Kulturfragen spricht sich dafür aus, den Vermittlungsausschuss für das Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung (BBiMoG) einzuberufen. Da viele Verbände, so auch der ZVG, die neuen Bezeichnungen ablehnen, hält der Ausschuss die neuen Fortbildungsabschlüsse für nicht zustimmungsfähig.
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"Wir sind nicht verwundert über die Empfehlung des Ausschusses zur Einberufung des Vermittlungsausschusses zur sinnvollen Überarbeitung der Abschlussbezeichnungen“, betont der Vorsitzende des ZVG-Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung, Jakob Hokema.
Das bisherige Gesetzgebungsverfahren hat regelrecht an den Grundfesten des sozialpartnerschaftlichen Konsenses im Bereich der beruflichen Bildung gerüttelt. Wir appellieren an den Bundesrat, den Vermittlungsausschuss einzuberufen und unter Einbeziehung der Sozialpartner diese Grundfeste wiederherzustellen, so Jakob Hokema.
In einem Vermittlungsverfahren sollen neue Begriffe gefunden werden, die sowohl die Wertigkeit der drei Fortbildungsstufen verdeutlichen und die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Abschlüsse zum Ausdruck bringen als auch Verwechslungen mit akademischen Abschlüssen ausschließen. Sollte sich der Bundesrat dafür aussprechen, kann das Gesetz nicht wie geplant zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.
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