Saarländischer Gartenbautag: Baustelle "Zukunft"
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Dazu gehöre, so Referent Andreas Löbke von der Gartenbau-Marketing-Beratung CoCocept aus Luxemburg, dass die Gärtner die bestehenden Strukturen, wie sie durch die gemeinsame Koordinierungsgesellschaft SaarGärtner in Saarwellingen geschaffen wurden, auch intensiv zu nutzen: Nicht nur zur gemeinsamen Vermarktung, sondern um auch die Produktion von Zierpflanzen im Saarland besser als bisher miteinander abzusprechen. „Mehr Profit durch Profil“, indem man seine ganz eigene Präsenz am Markt definiert, schärfte Löbke den Gärtnern ein. Intensiv und über alle Handelsstufen hinweg müsste im saarländischen Gartenbau miteinander geredet und zusammengearbeitet werden. Dazu braucht es, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Saargärtner, Dieter Bessey aus Hilbringen, dass jeder sich aktiv mit seinen Ideen einbringe, statt die einmal gewählten Vertreter „mal machen zu lassen“. Ein neuer Aufbruch im Miteinander sei gefragt, um die schwierige Situation in der Branche zu bewältigen. Für Nachfolger und Berufseinsteiger könne der Gärtnerberuf attraktiv sein, wenn die Betriebsinhaber dies auch mit Selbstbewusstsein und Überzeugung leben. Dazu sei die die neue Nachwuchswerbekampagne „Gärtner-der Zukunft gewachsen“ gerade das richtige Motto.
In der anschließenden Generalversammlung wurde der geschäftsführende Vorstand auf drei Jahre wiedergewählt: Günther Schuster, Besseringen, als Präsident wird auch in Zukunft unterstützt von Vize Franz-Josef Scheffler aus Köllerbach und Schatzmeister Claus Birkenmeier aus Dudweiler. Ebenfalls in ihren Vorstandsämtern bestätigt wurden Ralf Glässl, Berus, und Ralf Groß, Kutzhof.
Quelle: Landesverband Gartenbau im Saarland
(c) DEGA online, 21.2.14
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