Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.

Geben Sie einen Begriff oder Webcode ein und klicken Sie auf Suchen.
Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

Bettina Gräfin Bernadotte berufen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Ende Januar 2026 im Bundeskabinett die turnusgemäße Neuberufung der Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben. In dem 15-köpfigen Gremium ist nun auch Bettina Gräfin Bernadotte, ehemalige Mitgeschäftsführerin der Insel Mainau.

von Bundesregierung/Redaktion erschienen am 12.02.2026
Artikel teilen:
Bettina Gräfin Bernadotte (rechts) bei einer Orchideentaufe im Rahmen der Aktion Minigärtner
Bettina Gräfin Bernadotte (rechts) bei einer Orchideentaufe im Rahmen der Aktion Minigärtner © Mainau GmbH/Torben Nuding

Der Nachhaltigkeitsrat berät die Bundesregierung in allen Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die sechs Frauen und neun Männer stehen mit ihrem fachlichen und persönlichen Hintergrund für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Neben seiner Beratungsfunktion trägt der Rat das Thema „Nachhaltigkeit“ auch in Gesellschaft und Öffentlichkeit hinein. In dem Rat sind auch Naturschutzverbände und die Landwirtschaft vertreten.

Gräfin Bernadotte ist mit Gartenbau und Natur groß geworden. Ihr Vater, Lennart Graf Bernadotte, hatte die Mainau zur „Blumeninsel“ gemacht und war Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Er setzte sich schon früh für nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften ein. Seine Tochter stieg 2007 in die Geschäftsführung ein, setzte das Werk ihres Vaters fort (auch bezüglich der Gastronomie und der Pflanzenverwendung auf der Mainau) und entwickelte es mit ihrem Bruder weiter, förderte den Gartenbau und den Nachwuchs. Die Mainau GmbH beschäftigt heute rund 150 Menschen, im Sommer bis zu 400.

Vergangenes Jahr schied die Gräfin (verheiratet, drei Kinder) aus der Geschäftsführung der Mainau aus, ist aber weiterhin im Vorstand der Lennart-Bernadotte-Stiftung tätig. Das schuf zeitliche Freiräume für neue Vorhaben und die Tätigkeit im Rat für Nachhaltige Entwicklung.

0 Kommentare
Was denken Sie? Artikel kommentieren

Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Schreiben Sie den ersten Kommentar.

Artikel kommentieren
Was denken Sie? Artikel kommentieren