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Nelken

Nicht nur fürs Knopfloch

Als Schnittblumen schätzt man Nelken wegen ihrer Langlebigkeit. Sie bieten vielfältige Blütenformen und decken ein riesiges Farbspektrum ab, mit Ausnahme von Blau.
Veröffentlicht am
privat
Göttliche Verbindung Nelken wurden bereits in der Antike kultiviert. Man schätzte die grazilen Blüten mit ihrem feinen Duft und verstreute sie bei Festen in großer Zahl. Ein ursprünglicher griechischer oder lateinischer Name ist dennoch nicht überliefert, Carl von Linné ersann den Gattungsnamen Dianthus als eine Zusammensetzung von griechisch „diós" und „ánthos", zu deutsch „Blume des Zeus" oder „Götterblume". Die Bezeichnung lag nahe, weil eine Ausgangsart der Nelken, Dianthus arboreus , aus Kreta stammt, der Geburtsstätte des Göttervaters. Auch wenn wir den Artnamen D. caryophyllos kennen, so gibt es doch keine Wildform der als Schnittblume kultivierten Nelken, vielmehr stammen sie von Naturhybriden ab. Die Wildvorkommen, die in...
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